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Knie Schlittenprothese

LINK® Schlittenprothese

Knieendoprothese

In Deutschland erhalten jährlich mehr als 100.000 Patienten einen künstlichen Gelenkersatz am Knie, wobei beschä-
digte Oberflächenbereiche oder weitere Gelenkanteile erneuert werden, bis hin zum Austausch des ganzen Gelenks. Die Operationshäufigkeit steigt stetig an.

Verschiedene Punkte sind dafür maßgeblich, dass der Patient mit der Versorgung eine langfristig gute Perspektive gewinnt.

  • Wie bei jedem Gelenkersatz ist auch bei der Implantation eines künstlichen Kniegelenks möglichst substanzerhaltend vorzugehen. Die Grundregel heißt: so viel Ersatz wie nötig, so viel Schonung wie möglich. Am Knie betrifft das über den Erhalt von Knochen und sparsame Schnitte hinaus auch die Schonung ganzer noch intakter Gelenkabschnitte. LINK erreicht dies durch Knieprothesenkonzepte und OP-Techniken, die mit ihrer Variantenvielzahl eine differenzierte, dem Patienten angepasste Versorgung ermöglichen

  • Je umfangreicher der Gelenkersatz, desto wichtiger die Achsmechanik des Kunstgelenks.
    Ist ein Totalersatz erforderlich, soll dieser den natürlichen Bewegungsablauf im Knie möglichst exakt nachstellen – damit dem Bein kein fremdes Bewegungsverhalten aufgezwungen wird

Lebensdauer

Lebensdauer

Heute kann man mit einer Überlebensdauer des Implantats von
15 Jahren und mehr rechnen.

In der weltweit umfangreichsten schwedischen Langzeitunter-
suchung Annual Report 2007* (The Swedish Knee Arthroplasty Register – Part II) weist die Schlittenprothese Endo-Modell® bei 4.124 Implantationen eine Überlebensrate von über 90% in 10 Jahren auf.

*Annual Report 2007, The Swedish Knee Arthroplasty Register, www.knee.nko.se.

Zwar müssen Patienten, die bereits in jungen Jahren eine Kniegelenkprothese erhalten, später im Lebensverlauf von einer weiteren erforderlichen Austauschoperation ausgehen. Doch ist in Anbetracht bemerkenswerter Fortschritte in der Knieendopro-
thetik ein Gelenkersatz auch im jungen Lebensalter bereits möglich, durch maximalen Erhalt wertvoller Knochensubstanz bei der Erstoperation.

Dafür sprechen umfangreiche klinische Ergebnisse, die mit der LINK® Schlittenprothese Endo-Modell® erzielt wurden.

 

Verankerungsformen

Knieprothesen werden meist mit sogenanntem Knochenzement fixiert, der schnell härtet und sofort eine schlüssige Verbindung zwischen Implantat und Knochen herstellt. Die Endoprothese ist sehr schnell nach der Operation fest verankert und belastbar.

Neben der zementierten Verankerung gibt es auch die Möglichkeit der zementfreien Verankerung.

Dabei wird das Implantat nach entsprechender Vorbereitung des Knochens fest darin verpresst. Mit Einwachsen des Implantats ergibt sich dann die volle Stabilität der endoprothetischen Versorgung.